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     Der Radreise - Spezialist

KANADA

KANADA - Karte
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Landeskunde

ÜbersichtskarteAusschnitts-VergrößerungKanada ist ein klassisches Einwanderungsland, in dem sehr viele Völker vertreten sind. Auf einer Fläche von der Größe Europas leben nur ca. 30 Mill. Menschen (= 3 Einw. / km²). Siedlungsschwerpunkt ist ein etwa 300 Kilometer breiter Gürtel im Süden, entlang der Grenze zu den USA. Fast 80 % wohnen in Städten, weite Teile im Nordwestens sind nahezu menschenleer. Es ist ein recht modernes ud entwickeltes Land, obwohl der Pioniergeist an vielen Orten noch lebendig ist. Der Anteil indianischer Ureinwohner an der Gesamtbevölkerung liegt nur noch bei etwa 2 %, steigt aber gegenwärtig an.
Unser Reisegebiet British Columbia (rot eingerahmt) ist mit ca. 1 Mill. km² fast dreimal so groß wie Deutschland und hat nur etwa 4 Mio. Einwohner (2 / 3 davon im Raum Vancouvers). Es wird sozusagen eingerahmt von den Coast Mountains mit Vier- und Fünftausendern an der Westküste und den Rocky Mountains im Osten. Dazwischen liegt das Thompson Okanagan Plateau mit wüstenähnlichem Klima in tiefen Flusstälern und östlich die bergige Kootenays-Region, während sich im Westen fruchtbares Flachland im sog. Lower Mainland bis Vancouver (am Pazifik) anschließt.

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Tier- und Pflanzenwelt

Es gibt völlig verschiedene Vegetationszonen. In der westlichsten Provinz (im Reisegebiet) ist die Flora und Fauna sehr vielfältig. Der pazifische Regenwald hat, begünstigt von milden Klima, reichen Niederschlägen und langer Wachstumsperiode, einen sehr üppigen Pflanzenwuchs. Im Landesinneren hingegen, im Regenschatten des Küstengebirges, mit zahlreichen trockenen Tälern, herrschen Waldflächen mit Ponderosa-Kiefern und Douglastannen vor.
Begegnungen mit Bibern, Adlern, Wapiti-Hirschen, Elchen sowie Schwarzbären sind auf unserer Radtour durch die Wildnis durchaus möglich. Insekten wie Moskitos setzen uns zum Glück nur selten zu. Die kanadischen Seen verfügen übrigens über eine reiche Fischwelt.


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Geschichte

Vorfahren der heutigen Indianer kamen um 15.000 v. Chr. über eine damals bestehende Landbrücke Nordost-Asien. Die erste erfolgreiche Siedlung von Weißen wurde um 1600 in Quebec gegründet.
Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1775 -1783 lösten sich die 13 britischen Kolonien von England; die USA wurde gebildet, während Kanada Loyalität zu Großbritannien bewahrte. 1846 wurde der 49. Breitengrad Staatsgrenze zur USA. British Columbia (West-Kanada) wurde erst 1931 endgültig unabhängig. Staatsoberhaupt ist aber nach wie vor der englische König / Königin, derzeit also Queen Elizabeth ll.
1969 wurden Englisch und Französisch als offizielle Sprachen anerkannt. Als erstes Land der Welt verankerte Kanada 1988 den Multikulturalismus im Gesetz.
Kanada war zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ein typisches Agrarland, zählt inzwischen aber zu den höchst industrialisierten Staaten der Erde. Die Wirtschaft des Landes wird durch die engen Verflechtungen mit den USA (vor allem Rohstofflieferungen) gekennzeichnet.

Radurlaub in Kanada

Schild  auf dem Trans Canada Trail

„Rails to Trails“ (Schienen zu Pfaden) lautet das Motto eines einzigartigen Projektes, das Bahntrassen in Wildniswege für Naturliebhaber umgewidmet hat. Realisiert wurde dieser Traum vom autofreien Pfad durch die engagierte Zusammenarbeit von Regierung, Konzernen, Umweltorganisationen und zig Tausend Kanadiern. Der zur Jahrtausendwende eingeweihte Trans Canada Trail verläuft weitgehend durch Naturschutzgebiete und auf stillgelegten Bahntrassen; ist mit 16.400 km der längste Trail der Welt. Auf unserer Radtour erleben Sie die spektakulärsten 800 km im Westen in einem Fahrradurlaub der besonderen Art.
Einige Reststücke sind sogar noch von der Kettle Valley Museumsbahn befahren (siehe Bild unten links).

nostalgischen Dampflokomotiven-Fahrt.
Little Tunnel mit Ausblick auf den Okanagan Lake.
Entspanntes Radeln am McCulloch Lake


Klima

Die Tages-Länge ist von Mai bis Oktober im Süden von British Columbia (BC) ähnlich wie in Mitteleuropa. Auffällig ist ein relativ großer Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht und auch im gesamten Tourverlauf. Der Wind hält sich meist angenehm zurück, Regen fällt zwar nur recht selten, wenn aber, dann kann er aber länger andauern. Die zu erwartenden Temperaturen schwanken jedoch sehr stark, nicht nur abhängig von der Jahreszeit und der aktuellen Wetterlagen sondern auch von der Höhe und vom durchfahrenen Gebiet. So durchqueren wir halbalpine Höhenlagen, grünes Farmland und auch halbwüstenartige Trockengebiete. Im Sommer ist dort mit 35 Grad oder mehr zu rechnen, während es dann in den Höhenlagen genau richtig ist. Im Früjahr und Herbst ist dort mit Nachtfrost und einem kühlen Tagesbeginn zu rechnen, während dann die tiefer gelegenen Gebiete angenehm sind.

Beste Reisezeit

Jede Jahreszeit hat Ihren Reiz. Im Mai und Juni können Sie sich an der unendlichen Blütenpracht erfreuen, im Juli und August von der Sonne und der Wärme verwöhnen lassen und im September den milden Spätsommer („Indian Summer“) genießen. Im Oktober kommen die Radler auf Ihre Kosten, denen es nichts ausmacht, auch bei deutlich weniger als 20 Grad zu radeln. Wir persönlich bevorzugen den Juni oder September, aber das ist wie gesagt reine Geschmackssache.
Da wir uns meist weitab der Zivilisation bewegen, haben die Touristen-Stoßzeiten kaum Auswirkungen auf unsere Tour.

Einreisebestimmungen

Staatsangehörige von Deutschland, der Schweiz und Österreich benötigen kein Visum. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.



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