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     Der Radreise - Spezialist

IRLAND

Irland-Karte National-Flagge von Irland
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schematische Karte von Nordwest-Europa mit IrlandCraggonowen Projekt im County Clare

Landeskunde

Irland besitzt mit 70.000 km² die Größe Bayerns und liegt westlich von England, vom Atlantik umgeben. Die nie austrocknenden Gräser mit den über 40 Grüntönen geben ihr den Beinamen "grüne Insel". Das Landesinnere ist sehr flach, während es im Westen (wo unsere Radtouren verlaufen) recht hügelig ist. Vorteil: Bereits von den zahlreichen "Anhöhen" hat man atemberaubende Aussichten!
Irland besitzt das dichteste Straßennetz der Welt; die meisten Straßen sind aber eher "asphaltierte Feldwege", was sie so genial zum Radfahren macht. Hinter jeder der zahlreichen Kurven tut sich eine andere Bilderbuchlandschaft auf. Nicht umsonst sind Radreisen so beliebt!
Das Wetter ist meist besser als angenommen. Eine Sonnenscheingarantie gibt es nicht, und Temperaturen über 25° sind extrem selten, aber das man im Regen radeln muß kommt auch nur selten vor, denn denn meist sind es nur kurze (oft heftige) Schauer. Man kann nicht voraussagen, welcher Monat der Wettermäßig angenehmste ist.
Wirtschaftkrise: Irland ist härter getroffen als z.B. Deutschland, der "celtic tiger" ist ausgestorben. Dies sollte aber kein Grund sein, nicht nach Irland zu fahren, ganz im Gegenteil: Die für Touristen nötige Infrastruktur ist immer noch da, ist ist nur nicht mehr überfüllt. Es gibt gibt kaum noch Warteschlangen an Attraktionen oder Restaurants, und vieles wird sogar günstiger angeboten!


Radurlaub in Irland

typische Landschaft im  County ClareTypische Musiksession in einem irish pub!

Naturfreunde werden ihre wahre Freude haben an den satten Farben, den Wolkenspielen und den bizarren Küstenlandschaften. Die Infrastruktur ist ideal für Wanderer und Radfahrer: Die Entfernungen sind kurz (zum nächsten Geschäft oder Pub ist es nie weit). Wegen der Wirtschaftsbooms benötigt man iallerdings professionelle Hilfe wie die unsere, um die verbliebenen einsamen Stellen aufzuspüren.
Bei Ihrer abendlichen Ankunft im Bed & Breakfast-Haus werden Sie oft zunächst mit einem Begrüßungstee verwöhnt. Später geht es dann in den örtlichen Pub. In vielen wird musiziert - bei freiem Eintritt. Die weltweit einmalige Stimmung reisst einen einfach mit! Eine einzigartige Mischung:


Tagsüber Natur, abends Kultur und nachts erholsame Stille! IRLAND- das ist Urlaub für die Seele.


Tier & Pflanzenwelt
Tierwelt Icon

In Irland gibt es keine Tiere, die dem Menschen gefährlich werden könnten. Die Schlangen hat ja bekanntlich der Heilige St. Patrick ins Meer getrieben, als er vom Berg Croagh Patrick stieg. Sie werden außer Insekten (nur wenige Mücken) nicht viel “Wildlife” sehen. Hundeliebhaber kommen aber auf Ihre Kosten.
Der oft recht karge Boden ist meist mit niedrigen Pflanzen oder Wiesen bedeckt. Die einst riesigen Waldbestände wurden von den Briten im Mittelalter abgeholzt.
Die meisten der zahlreichen Moore wurden mittlerweile entwässert, abgetorft und verheizt. Im Landesinneren gibt es noch große, bis zu 13 m tiefe Torffelder, die maschinell abgebaut werden.

Geschichte
Geschichte Icon Birr Castle

Hier nur kurz das Allerwichtigste:
Irland wurde vor knapp 10.000 Jahren von Jägern aus Schottland besiedelt. Um 350 v. Chr. kamen keltische Stämme dazu. 795. n. Chr. fielen die Wikinger ein. Die blutige Herrschaft der Engländer begann bereits Mitte des 16. Jahrhunderts. Als die Aufstände nicht aufhörten, schickten sie Oliver Chromwell, der mit seinen Truppen eine Spur der Verwüstung hinterließ. Die große Hungersnot 1845 - 49 forderte wegen Kartoffelfäule 1 Mill. Menschenleben; vor allem, weil die Engländer nicht halfen. Eine weitere Million wanderte aus. Viele blutig niedergeschlagene Befreiungskämpfe folgten im Laufe der Jahrhunderte.
Historisches CottageDie Teilung des Landes erfolgte 1921, als die englischen Bewohner der fruchtbaren Provinz Ulster im Norden (Nordirland) die Zugehörigkeit zu ihrem Heimatland wählten. Den restlichen 26 Grafschaften wurde der Freistaat-Status anerkannt. 1949 proklamierte die Republik Irland ihre Unabhängigkeit.
Die IRA versuchte, den Engländern ihren Aufenthalt so teuer wie möglich zu machen. Inzwischen sind ein Großteil der Waffen eingesammelt worden und es herrscht absoluter Frieden. Grenzübergänge gibt es schon lange nicht mehr!

Beste Reisezeit
Reisezeit Icon

Die richtige Zeit auszuwählen ist wie ein Lotteriespiel: Im Mittel ist der Mai der trockenste und der August der wärmste Monat. Im September kann man meist einen absolut herrlichen "Altweibersommer" erleben, einfach ideal für einen Radurlaub. Leider weichen die realen Wetterbedingungen oft erheblich vom Durchschnittswert ab und sind auch oft gegensätzlich zu denen in Deutschland.
Die ersten beiden Augustwochen (vor allem das erste Wochenende) sollte man nach Möglichkeit meiden, weil es dann überall brechend voll ist.

Einreisebestimmungen
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Für alle EU-Bürger reicht ein gültiger Personalausweis. Visum und Impfungen sind nicht vorgeschrieben.



Panorama-Aussicht auf den Lough Nafooey


Informationen
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Empfehlenswerte Literatur
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Es gibt unzählige Reiseführer und Bücher über Irland, teilweise sehr spezialisierte. Viele sind nach unserer Auffassung das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Aus einer Vielzahl sind uns einige positiv aufgefallen (die Auswahl ist sicher nicht vollständig):

Ralf Sotschek: Gebrauchsanleitung für Irland, Piper Verlag, ISBN3-492-04986-9

Unser Kommentar: sarkastische Anekdoten über Irland vor dem Wirtschaftsboom. Einfach köstlich!

Tony Hawks: Mit dem Kühlschrank durch Irland, Goldmann Verlag, ISBN 3-442-44641-4

Unser Kommentar: eine wahre Geschichte über eine Wette, man kann sich kaum halten vor Lachen. Allerdings muss man die irische Mentalität kennen, um das alles richtig zu verstehen! Wir halten die deutsche Übersetzung sogar für besser als das Original.

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IRLAND-Edition:

Unser Kommentar: ein alle 2 Monate erscheinendes Hochglanzmagazin mit Neuigkeiten aus Irland. Im guten Zeitschriftenhandel oder online.


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